Spontanes Interview - Trauer-Radio geht ON AIR

Eva Terhorst ist Trauerbegleiterin, Buchautorin und Initiatorin von www.trauer-radio.de. Es ist ein so wunderbares Projekt, denn hier geht es um einen guten Umgang mit Verlusterfahrungen, Lebens- und Sinnkrisen.

 

Kürzlich habe ich Eva einfach mal spontan angerufen und daraus wurde dann ein kleines Interview, in dem sie von ihrer Idee erzählt. Hier könnt ihr reinhören und mehr erfahren!


Shownotes

Trauer-Radio

www.trauer-radio.de

 

Eva Terhorst (Initiatorin & spontaner Gast)

www.trauerbegleiter.org

Eva auf YouTube

 

Michaela Mielke (Stationvoice)

www.michaela-mielke.de

Michaela auf YouTube

 

Sascha Giebel | Basspartout (Musik)

www.basspartout.com

Basspartout auf YouTube

Transkript zur Sendung

Hallo liebe Leute, ich bin Michaela Mielke und ich sitze hier in meiner Werkstatt und habe mir überlegt, wie ich für meine Sendung "Von Sinnbildern & Sinngeschichten" am besten Telefon-Interviews durchführen kann. Und ich habe mir gedacht, ich rufe mal die Eva an. Die Eva Terhorst ist nämlich die Initiatorin vom Trauer-Radio und da läuft auch meine Sendung. Und sie muss jetzt einfach mal als Testperson herhalten :)

 

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Also ein herzliches Hallo aus Hamburg nach Berlin und Willkommen in meiner Werkstatt, liebe Eva!

 

Hallo liebe Michaela, in deine Werkstatt wollte ich schon lange mal kommen! Jetzt bin ich wenigstens mal virtuell da, das finde ich schön, und ich freu mich auch, wenn du mich anrufst, wenn du irgendwie was Neues ausprobieren möchtest, weil ich mach das auch immer sehr gerne. Und ich bin gespannt, was wir dabei raus bekommen.

 

Weißt du, ich habe mir überlegt, während wir diese Testaufnahme machen, dann machen wir auch was daraus. Und zwar ein spontanes, kleines Interview! 

 

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Du bist ja Trauerbegleiterin und Buchautorin und eben auch die Initiatorin von Trauer-Radio. Und vor 1 Jahr hast du mich angerufen und mir eine eigene Sendung angeboten, und jetzt geht Trauer-Radio ON AIR.

 

Erzähl doch mal, wie ist es dazu gekommen und was ist die Idee dahinter?

 

Also, das ist schön, dass du das fragst, weil es gibt eigentlich zwei ganz konkrete Antworten. Manchmal gibt es noch andere Faktoren, warum man sich für sowas entscheidet, die einem gar nicht so klar sind, aber zwei davon sind mir wirklich sehr klar:

 

Das eine war, ich habe mich immer in Radio- und Fernsehinterviews sehr geärgert, dass die Moderatoren mich merkwürdige Sachen fragen, wo ich so denke, dass interessiert doch jetzt nicht wirklich jemanden, der wirklich trauert, sondern da stellt mir jetzt jemand diese Frage, der gar nicht weiß, worum es geht. Und irgendwie war es dann immer total schwer die Antwort so hinzubiegen, dass vielleicht dann die Hörer damit etwas anfangen können. Dann habe ich irgendwann gedacht, ich mach eine eigene Radio-Sendung.

 

Und dann kam aber noch der nächste Schritt dazu, nämlich, dass ich über die Jahre, die ich jetzt als Trauerbegleiterin arbeite, habe ich in meinem Berufsfeld - und das geht jetzt nicht nur um Trauerbegleiter, sondern überhaupt um Menschen, die anderen Menschen in Krisensituationen beistehen - so tolle Menschen kennen gelernt, dass es eigentlich so ein Reichtum ist, so eine Vielfalt, sichtbar zu machen, auf den Punkt zu bringen, indem man das in einem Radiosender einfach ganz komprimiert wiederfindet. Und ja, Orientierung ist so glaube ich das Hauptwort an der Sache. Und es geht ja auch um eine ganz liebevolle Arbeit, die wir da machen, und das ist ja das, wenn man trauert, man sehr vermisst.

 

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Verlusterfahrungen können ja vielfältiger Natur sein. Da ist natürlich der Verlust durch Tod, aber zum Beispiel auch durch Scheidung oder Trennung. Der Abschied von bestimmten Lebensumständen. Oder auch der Verlust von zum Beispiel Gesundheit oder auch Glaube - all das sind ja auch Verlusterfahrungen.

 

Und überall da kann auch Trauer stattfinden ... und ja, eben auch Lebens- und Sinnkrisen.

 

Ja, wir sind nicht nur mit dem Verlust eines Menschen befasst, sondern in so einem Leben passieren uns ja ganz viele Sachen. Auch wenn es jetzt nicht die schlimmste Krise aller Zeiten ist, die man vielleicht gerade durchlebt, finde ich es immer gut, in schwierigen Situationen sich Inspiration und Hilfe zu holen, damit der nächste Schritt gut gelingen kann.

 

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Wo kann man denn Trauer-Radio jetzt überall hören?

 

Also, der Internet-Radiosender läuft auf laut.fm. Eigentlich kann man es am besten nachvollziehen, wenn man auf www.trauer-radio.de geht, und da findet man beispielsweise den Livestream, man findet die Mediathek - das wäre glaube ich die einfachste Ausgangsposition, weil dort auch viele der Sendungen auch schon immer direkt gehört werden können und man muss nicht warten, bis die im Programm im Radio laufen.

 

Aber, wenn man das Radio live hören möchte, kann man das überall wo man Internetzugang hat, aber auch bei Alexa (Amazon) oder auch bei Entertain von der Telekom. Klienten von mir haben mir schon berichtet, sie hören das unterwegs auf ihrem Handy in der U-Bahn, zum Beispiel kann ich dann auch im Auto mein Handy mit dem Bluetooth mit dem Radio verbinden und dann höre ich das auch im Auto.

 

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Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass du dieses Projekt aus der Taufe gehoben hast, und ich auch Teil davon sein darf. Vielen Dank, liebe Eva, dass du dieses Test-Telefon-Interview mitgemacht hast und ich wünsche dem Trauer-Radio jetzt einen guten Start!

 

Und weil das ja so eine spontane Geschichte war, haben wir auch gar kein Intro oder so einen Schnick-Schnack, aber: es gibt jetzt ganz frisch und jungfräulich, quasi direkt aus dem Studio den Radio-Jingle, mit der Musik von Sascha Giebel von Basspartout.

 

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"Trauer-Radio: Dein Sender für einen guten Umgang mit Verlusterfahrungen, Lebens- und Sinnkrisen. Hier gibt es täglich Gutes für die Seele, Ratgeber, Musik die gut tut, Buchvorstellungen und Interviews zu den Themen Krisen und Trauer."

 

Initiatorin & spontaner Gast

Eva Terhorst

 

Stationvoice

Michaela Mielke

 

Musik

Sascha Giebel

 

www.trauer-radio.de

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